Häufige Fragen
Die Fragen, die Eltern zum Bildungscheck am häufigsten stellen.
Sagt mir der Check, welche Schulform die richtige ist?
Nein. Der Check macht keine Schulform zum Gewinner. Er trennt zunächst verschiedene Aufgaben – etwa Betreuung, Schulpflicht, Abschluss, Mobilität, Gemeinschaft und Bildung – und zeigt, welche praktischen Fragen offen sind. Auch „keiner dieser Wege“ kann ein sinnvolles Ergebnis sein.
Welcher Lernweg hält einen anerkannten Abschluss offen, etwa fürs Gymnasium?
| Lokale Regelschule | ja |
| Reform- oder Privatschule | ja, wenn sie einen anerkannten Abschluss führt |
| Internationale Schule | ja, über anerkannte Programme wie IB oder Cambridge |
| Online- oder Fernschule | ja, wenn sie einen anerkannten Abschluss führt |
| Eigener Online-Lernmix | später, über eine externe Prüfung |
| Homeschooling mit Lehrplan | später, über eine externe Prüfung |
| Freilernen (Unschooling) | später, über eine externe Prüfung |
Welche Schulform hat die beste Erfolgsquote?
Eine seriöse Zahl dafür gibt es aus drei Gründen nicht:
- · „Erfolg“ bedeutet je nach Familie etwas anderes (Gymnasium, Noten, Wohlbefinden, Selbstständigkeit).
- · Die vorhandenen Vergleiche sind durch Selbstauswahl verzerrt: Familien, die eine Schulform wählen, unterscheiden sich schon vorher.
- · Für die meisten Schulformen fehlt ursächliche Evidenz.
Ist das eine wissenschaftliche Diagnose oder eine Vorhersage?
Nein. Beobachtungen zu eurem Kind sind optional und dienen nur als Gesprächsanlass. Aus ihnen folgt weder eine Eignung noch eine Zuweisung zu einer Schulform. Wie der Check stattdessen Probleme und praktische Rahmenbedingungen klärt, steht unter Methodik.
Was passiert mit den Daten über mein Kind?
So wenig wie möglich. Die Auswertung rechnet euer Browser selbst; eure Angaben zu Wohnort, Budget und Zeit sowie das Ergebnis verlassen ihn nie. Bei den zwei Einstiegsfragen führen wir eine anonyme Strichliste ohne jeden Bezug zu euch. Nur wenn ihr das freiwillige Forschungs-Häkchen setzt, speichern wir eure Antworten als Datensatz ohne Namen, um das Tool zu verbessern. Alles im Detail steht in der Datenschutzerklärung.
Ersetzt das eine Beratung oder eine Fachperson?
Nein, der Bildungs-Kompass ist eine erste Orientierung. Schulrecht und die Regeln zum Lernen zu Hause unterscheiden sich je nach Land und Region; für verbindliche Schritte sind die zuständigen Stellen oder eine Fachperson der richtige Ort.
Wo finden wir Hilfe, wenn mehr dahintersteckt, etwa eine Lernstörung oder Schulangst?
Wiegt eure Situation schwerer, etwa bei vermuteter Lernstörung, Schulangst oder einer belasteten Familiensituation, holt euch Rat bei einer Fachstelle: dem schulpsychologischen Dienst an eurem Wohnort oder einer Erziehungsberatungsstelle. Eine passende Anlaufstelle je nach Land:
- · Deutschland: Fachverband für integrative Lerntherapie (lerntherapie-fil.de)
- · Österreich: Schulpsychologie-Bildungsberatung (schulpsychologie.at)
- · Schweiz: Fachpersonen für Lerntherapie (lerntherapie.ch)
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